FSV Kitzscher
FSV Kitzscher 

Spielberichte, Pressartikel

3.Spieltag

FSV Kitzscher - TSV 1847 Kohren-Sahlis 1:5 (0:1)

 

Bei brütender Hitze wollte es der FSV in seiner Favoritenrolle etwas ruhig angehen lassen und sich die Kräfte einteilen. Dass es nun aber so ruhig werden würde, dass selbst der Ball Sonnenbrand gefährdet war, ist  nicht im Sinne der geforderten Marschroute gewesen. Die Gäste standen, wie erwartet, kompakt und dicht vorm eignen Strafraum und die FSV-Akteure einfallslos davor. Die Zahl der Fehlpässe übertraf bei weitem die der gesamten vorjährigen Saison und versetzte Kohren-Sahlis immer wieder zu unerwarteten Kontermöglichkeiten. Ein unkontrollierter weiter Ball in Richtung FSV-Tor veranlasste Torhüter Michael Goth diesen ebenso in die gegnerische Hälfte zurück zu befördern. Doch mit gesamter Wucht prallte der Ball an den Körper des nach setzenden Andy Packeiser und dem  Gesetz ‚Einfallswinkel gleich Ausfallwinkel‘ nun in Richtung Kitzscher-Tor. Infolge dessen die Gäste ihre 1:0-Führung gebührend feierten. Mehr Höhepunkte hatte die erste Halbzeit nicht zu bieten. Vermeintlich wachgerüttelt, sollte es in Runde zwei nun besser werden. Doch es kam erneut wieder einmal ganz anders. Diesmal war es ein nicht scharf genug gespielter Rückpass von Eric Emsel auf seinen Torhüter. Wieder prallte der Ball nach Klärungsversuch vom Gegner ins eigene Tor. Wenig später verfiel Kitzschers Abwehr in eine Art kollektive Hitzestarre und der Ball landete, diesmal nicht unhaltbar, zum dritten Mal in den Maschen des FSV Kitzscher. Anscheinend etwas wach geworden, verbesserte sich die Angriffsqualität und endlich wurde auch mal über außen gespielt. Eine optimal getimete Flanke von Eric Emsel erwischte Oldie Helmut Klause Lehrbuchreif zum Anschlusstreffer. Die sofortige Trinkpause nutzen die Gäste anscheinend besser, denn gleich nach Wiederanpfiff bestraften sie Kitzscher erneut mit zwei weiteren Gegentoren in Folge. Es hatte für alle Außenstehende den Anschein, dass die Spieler um Ersatzkapitän Erler an diesem Hitze-Tag lieber alles andere gemacht hätten als sich mit Kohren-Sahlis um die Punkte streiten zu wollen. Fünf Gegentore besiegelten letztlich eine blamable und indiskutable Vorstellung des bis dato zum vermeintlichen Liga-Mitfavoriten gehandelten FSV Kitzscher. Auch das Fehlen der zwei Stammspieler Patrick Petzold (Knieprobleme) und Mario Herfurth (Gelbsperre) kann das desolate Auftreten der Mannschaft in keiner Weise entschuldigen.

1. Spieltag

FSV Kitzscher - Thierbacher SV 2:4 (1:3)

 

Den Saisonstart hatten sich die Männer des FSV Kitzscher wohl anders vorgestellt. Passend zum Vereinsfest wunschgemäß den Lokalnachbarn Thierbacher SV angesetzt zu bekommen, sollte der Staffelwechsel gebührend zelebriert werden. Doch einigen Spielern schien angesichts der körperlichen und willensstarken Präsenz der Thierbacher das Herz in die Hose gerutscht zu sein. Trotz früher Führung in der 2. Minute nach Unstimmigkeiten in der Gästeabwehr und schnellem Nachsetzen von Marcel Kroll, fanden die Hausherren nicht zu ihrem gewohnten Spiel. Unsicherheiten in der Defensive luden die Thierbacher Spieler immer wieder zu gefährlichen Kontern ein. Ungeschicktes Abwehrverhalten im Strafraum beim ersten Elfmeter und Cleverness beim Herausholen des zweiten Strafstoßes brachten die Ortsrivalen überraschend aber nicht unverdient in Führung. Und als nach erneutem Konter Daniel Berthold mit einem Sonntagsschuss den dritten Treffer erzielte, war die geplante Marschrute des FSV endgültig Makulatur. Geschickt wurde Spielmacher und Kapitän Patrick Petzold mit Manndeckung aus dem Rennen genommen. Nahezu hilflos zeigten sich die Kitzscheraner Akteure beeindruckt vom Kampfeswillen und der Entschlossenheit ihrer Widersacher. Sie fanden einfach keine Mittel das dichte Abwehrbollwerk zu knacken, so dass sich trotz hohem Druck aufs gegnerische Tor gute Tormöglichkeiten an einer Hand abzählen ließen. In der Schlussphase profitierte Thierbach auch noch von einem kapitalen Fehler des FSV. Statt einen Freistoß lang in Richtung gegnerischem Strafraum zu schlagen, wurde dieser in Richtung eignem Hüter gespielt und so leichte Beute für den nachlaufenden Andreas Arbeit, der sich diese Einladung zum 1:4 nicht entgehen ließ. Hektisch wurde es in den Schlussminuten, als sich der Thierbacher Hüter nach dem 2:4 Anschlusstreffer von Andreas Müller noch zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ und dafür glatt Rot sah. Aber auch Mario Herfurth vom FSV Kitzscher konnte es nicht lassen seinen Unmut über die bis dahin schlechte und die Härte im Spiel begünstigende Schiedsrichterleistung zu verbergen, wofür er bei diesem statt auf Verständnis zu stoßen mit Gelb/Rot ebenfalls zum Duschen geschickt wurde. So blieben die drei Punkte am Ende zwar in der Stadt Kitzscher, jedoch nicht beim FSV.

26.Spieltag

SpG Bad Lausick II/Hainichen - FSV Kitzscher 3:2 (0:1)

 

Bestes Fußballwetter und stattliche Zuschauerkulisse in Bad Lausick waren ideale Bedingungen für ein Endspiel in der Staffel Nord der Kreisliga A Muldental/Leipziger Land. Der Tabellenführer FSV Kitzscher begann selbstsicher und dominierte das Spiel in der ersten Halbzeit. Die Mannen um Kapitän Patrick Petzold erarbeiteten sich zahlreiche Möglichkeiten und Chancen, doch die Abwehr um Routinier Hellriegel hielt Stand. Die oftmals überfordert wirkende Schiedsrichterin Farida Kajol wirkte sehr unsicher und brachte dadurch unnötige Unruhe in die Begegnung. So wurde eine Tätlichkeit (Schlagen ins Gesicht) gegen Andreas Müller nur mit Gelb bestraft und viel zu oft normale Zweikämpfe mit Strafstößen geahndet. Was auch zum Vorteil der Kitzscheraner gereichte. Denn in der 30. Minute konnte Andreas Müller einen Freistoß geschickt um die Mauer schlenzen und den Ball zur bis dato verdienten 0:1 Führung der Gäste im Netz versenken. Doch mehr wollte einfach bis zur Pause dem FSV nicht gelingen. Die zweite Hälfte begann der FSV ähnlich couragiert, doch die Hausherren kamen zunehmend besser ins Spiel und konterten immer gefährlicher. In der 61. Minute konnte die FSV-Abwehr den Ball nicht energisch genug aus der Gefahrenzone bringen. So landete dieser genau vor den Füssen von Patrick Kluge. Der nun noch abgefälschte Ball schlug unhaltbar für Michael Goth im Gästetor ein. Doch der FSV Kitzscher steckte nicht auf und verstärkte seine Angriffsbemühungen. Zwei Großchancen in Folge konnten jedoch nicht Erfolge umgewandelt werden. So legte Müller allein vorm Tor statt selber zu schießen den Ball auf den im Abseits befindlichen Marcel Kroll ab und ein zweites Mal sprang das Spielgerät Kroll unglücklich bei der Mitnahme im Strafraum an den Arm. Aber auch die Spielgemeinschaft Bad Lausick II/Hainichen erhöhte den Druck und das Spiel wurde wieder offener. Wieder bekam Minute die FSV-Abwehr in der 68. den Ball nicht weit genug aus der Gefahrenzone. Diesmal stand Fliegner goldrichtig und erhöhte für die Spielgemeinschaft auf 2:1. Nur eine Minute später schloss der FSV einen gelungenen Angriff über die Flügel mit einem gelungen Treffer von Michael Groh zum Ausgleich ab. Nun setzten die Gäste alles auf eine Karte, denn ein Unentschieden würde, da Hohburg in Bennwitz führte, zum Staffelsieg nicht reichen. Doch den erlösenden Siegtreffer schoss nicht der FSV Kitzscher, sondern der Torschützenkönig der Liga, Stefan Fliegner für die SpG Bad Lausick II/Hainichen. Erlöst von der Vorstellung noch nach Hohburg fahren zu müssen, übergab Staffellleiter Heiko Wetzig den Pokal an den Sieger der Begegnung.

25.Spieltag

FSV Kitzscher - SV B/W Bennewitz II 6:1 (4:0)

 

Mit Leidenschaft und Einsatz sollte die unrühmliche Leistung vom vergangenen Wochenende wettgemacht und so die Chance auf ein Endspiel in Bad Lausick gewahrt werden. Entsprechend hoch motiviert und konzentriert wurde die Bennewitzer Reserve von Beginn an unter Druck gesetzt. Schon nach neun Minuten viel folgerichtig das erste Tor durch Mario Herfurth für den FSV Kitzscher. Eine Angriffswelle folgte der anderen und nur eine gut funktionierende Abseitsfalle und ein mitspielender Torhüter im Stile von Manuel Neuer verhinderten Schlimmeres. In der 22. Minute stimmte das Timing. Den Pass durch die Nahtstelle erlief Jason Weber und sein geschickt am herauseilenden Torhüter vorbei geschlenzter Ball ging vom Innenpfosten zum 2:0 ins Netz. Nur zwei Minuten später reagierte Aaron Hennig am schnellsten. Aus acht Metern hämmerte er den mehrfach abgewehrten Ball in die Maschen zur 3:0 Führung. Das wohl schönste Tor erzielte in der 32. Minute Kapitän Patrick Petzold mit seinem Freistoß über die Mauer direkt in den Dreiangel. Nach der Pause schalteten die Hausherren einen Gang zurück. Nach 15 Minuten war es erneut Patrick Petzold der mit einem Heber den Bennewitzer Torhüter geschickt überlistete. Leider führten das Verlassen der spielerischen Linie und daraus resultierende Unkonzentriertheiten zu einem unnötigen Foul im Strafraum des FSV. Den fälligen Strafstoß verwandelte Michael Freitag sicher zum 5:1. Jedoch stellte nur fünf Minuten später (75.) Andreas Müller mit seinem scharf getretenen Eckstoß den alten Abstand wieder her. Da dieser von einem Bennewitzer Abwehrspieler unhaltbar abgefälscht wurde, wertet die Statistik den Treffer als Eigentor. Mit diesem Sieg revanchierte sich der FSV Kitzscher für die Niederlage in Bennewitz und bleibt damit auf Meisterkurs. Nun kommt es Dank der Weitsicht des Ansetzers am letzten Spieltag in Bad Lausick zu einem Derby mit Endspielcharakter. Denn auch die Spielgemeinschaft Bad Lausick II / Hanichen rechnet sich bei einem Sieg noch Chancen auf den Titel aus.

 

24. Spieltag

ESV Lok Beucha - FSV Kitzscher 2:2 (1:1)

 

Erneut hatte der FSV die Chance gegen nur 10 gegnerische Spieler zu punkten. Doch schon nach 12 Minutenlandete ein Freistoss in den  Maschen der Gäste aus Kitzscher. Holprig, schwerfällig und einfallslos belagerte nun der FSV dasTor von Lok Beucha. Die Gastgeber kämpften aufopferungsvoll und versuchten hinund wieder zu kontern. Selbst ein zweites Tor lag in der Luft. Erst in der 36. Minutefasste sich Marcel ein Herz und drückte von der Strafraumgrenze ab. Sein Tor gabnun Hoffnung in der zweiten Hälfte das Blatt zu wenden. Doch weit gefehlt. Wieder war es der pfeilschnelle Becker der allen davon lief und den Ball aufPaul Kretschmar zum einschiessen ablegte. Vorher schon in der 2. Mannschaft zumEinsatz gekommen, erhöhte er auf 2:1. Nun warf der FSV alles nach vorn und hatte Chancen üer Chancen de Ausgleich zu erzielen. Doch dieser wollte und wollte nicht fallen, statt dessen hatte Lok Beucha sogar noch zwei hochprozentige  Möglichkeiten den Sack zu zu machen. In der Schlussphase endlich konnte Helmut Klause nach schöner Eingabe von Jason Weber den schmeichelhaften und erlösenden Ausgleich per Kopf erzielen. Auf Grund der Ergebnisse aller Mitkonkurrenten hatte dieser Treffer für die Tabellenspitze gereicht. Den 666. Liga-Saisontreffer überließen die Kitzscheraner Alexander Uta vom SV Machern. wahrscheinlich wollte keiner den fälligen Kasten zahlen.

23. Spieltag

FSV Kitzscher - SV 1863 Belgershain 7:0 (3:0)

 

Der erste Blick auf das Ergebnis stellt den Kenner der Liga vor ein großes Fragezeichen. Doch den Zuschauern offenbarte sich schnell des Rätsels Lösung. Der SV Belgershain reiste mit nur neun Feldspielern an die Eula. Selbst Trainer, Jörg Aßmann, und Ü-50 Spieler Lutz Kanwischer mussten ihre Töppen schnüren, um eine spielfähige Mannschaft aufs Feld zu bringen. So entwickelte sich bei hochsommerlichen Temperaturen ein einseitiges und für den FSV trainingsartiges Spiel indem sich die Hausherren im Minutentakt 100%-ige Chancen erspielten. Jedoch war deren Verwertung  haarsträubend. Es brauchte einen Fehler von Stolle, der sicher sonst auch nur aufs Tor schießt statt drin zu stehen, und einen Foulstrafstoß, um die ersten beiden Treffer für den FSV Kitzscher zu markieren. Mit seinem dritten Treffer machte dann Marcel Kroll endlich auch seinen Hattrick perfekt, den er schon vorher mehrfach auf dem Fuß hatte.

Mit einem schmeichelhaften 3:0 und dem Ziel, nun noch mehr fürs Torverhältnis tun zu wollen, kam der FSV Kitzscher nach der Halbzeitpause wieder aus der Kabine. Doch auch die zweite Halbzeit offenbarte eklatante Abschlussschwächen des Gastgebers. Vier weitere Treffer waren einfach zu wenig gegen die inzwischen mehr und mehr kräftemäßig überforderten Belgershainer, die aufopferungsvoll und mit großem Kampfgeist das Ergebnis in Grenzen zu halten versuchten. Negativer Höhepunkt in der 85. Minute beim Stand von 6:0 war die Ampelkarte für Toni Fritsche, der sich nach seinem ungestümen Einsatz noch auf sinnlose Diskussion mit den Gegenspielern einließ und so die Duschen für sich allein hatte. Mit Blick auf die Tabelle und den Ergebnissen vom Sonntag, hätte man durchaus von Seiten des FSV Kitzscher im Torverhältnis gegenüber dem SV Falkenhain weit aufholen können. Dennoch hat der FSV in den letzten Spielen alles getan, dass das Rennen um den Staffelsieg bis zum letzten Spieltag hoch spannend bleibt.

22. Spieltag

Hohburger SV - FSV Kitzscher 1:2 (1:1)

 

Mit gerade mal 11 Mann plus A-Jugendspieler und einsatzbereitem Mannschaftsleiter wollte der FSV Kitzscher dem Spitzenreiter auf keinen Fall die Punkte kampflos überlassen. So entwickelte sich ein kampfbetontes, in der ersten Hälfte mit Vorteilen für Hohburg, interessantes Duell zweier Spitzenmannschaften der Kreisliga-A. Der Spitzenreiter wirkte druckvoller, engagierter und entschlossener in den Zweikämpfen. Der FSV hielt sich an die Marschroute, mit gefährlichen Kontern den Gegner zu beeindrucken. So führte einer davon in der 31. Minute auch zu einem Strafstoß, den Marcel Kroll sicher zum 0:1 verwandelte. Nur kurze Zeit später zeigte der unsicher agierende Referee erneut auf den Punkt. Diesmal für Hohburg. Kapitän Predel ließ sich die Chance zum Ausgleich nicht nehmen. Weitere Angriffe vom Spitzenreiter blieben entweder in der Abwehr hängen oder verliefen im Nirvana der Hoburger Berge. Mit Beginn der zweiten Halbzeit machten die Gäste aus Kitzscher mehr Druck auf das Hohburger Tor. Nach schöner Kombination wurde Patrick Petzold von Thanh Nguyen durch die Schnittstelle im Strafraum angespielt. Überlegt vollendete der Kapitän des FSV diesen Angriff zur 2:1 Führung aus Kitzscheraner Sicht. Wenig später hatte Helmut Klause sogar noch die Chance alleinstehend vorm Hüter auf 3:1 zu erhöhen. Doch er verstolperte im wahrsten Sinne des Wortes diese gute Gelegenheit. Die letzte Viertelstunde gehörte dann aber wieder dem Gastgeber, der sich nochmal aufbäumte und den FSV-Keeper, Michael Goth, alles Können abverlangte. Trotz dass der Ausgleich in der Luft lag, ließen die Gäste selbige nicht mehr ran. Erneut holte des FSV Kitzscher die drei Punkte im unmittelbaren Aufeinandertreffen, was wohl diesmal jedoch auch das letzte gewesen sein könnte.

21. Spieltag

SSV Thallwitz/Nischwitz - FSV Kitzscher 2:3 (0:3)

Mit einem Raketenstart führte der FSV Kitzscher schon nach knapp 10 Minuten mit 2:0 beim SSV Thallwitz. War sein platziert geschossener Treffer in der 5. Minute noch unhaltbar, brauchte Marcel Kroll in der 9. Minute den vom SSV-Keeper durch die Hände geglittenen Ball nur noch über die Linie zu drücken. Die wirkungsvoll überraschten Gastgeber brauchten nun geraume Zeit um ihrerseits zum Spiel zu finden und die Gäste von der Eula fühlten sich anscheinend zu sicher angesichts ihres Torevorsprungs. Als das Spiel zu verflachen begann hatte der Thallwitzer Robert Franke wohl die größte Chance für seine Elf den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch mit großartigem Reflex lenkte Michael Goth den Ball noch um den Pfosten. Gegen Ende der ersten Halbzeit erhöhte Kitzscher nun doch wieder das Tempo. Nach gelungener Kombination lag der Ball wieder vor den Füssen von Andreas Müller, der beherzt aus gut 16 Metern abzog und den Ball zur 3:0 Führung in den Maschen versenkte. Wer glaubte, der Drops sei gelutscht wurde jedoch in der zweiten Halbzeit eines anderen belehrt. Gleich nach Wiederbeginn nutzte Sven Lehmann von SSV eine Unordnung in der FSV-Abwehr und erzielte den 1:3 Anschlusstreffer. Bei einem zurückgespielten Ball auf den Kitzscheraner Torhüter verletzte sich dieser beim Herauslaufen, so dass er den Ball nicht erreichte. Im anschließenden Abwehrgetümmel blieb Robert Franke Sieger und erzielte das 2:3. Die Hausherren setzten nun alles auf eine Karte um noch den Ausgleich zu erzielen. Jedoch gelang es den Gästen die Angriffe weit vorm Strafraum abzufangen und einige gefährliche Konter zu setzten. Die größte Chance hatte der eingewechselte Helmut Klause als er im Alleingang am SSV-Hüter überhastet scheiterte. Am Ende gewann, wenn auch etwas glücklich, der FSV-Kitzscher die kampfbetonte aber keineswegs unfaire Begegnung. Einzig und alleine hatte wohl der Schiedsrichter die größten Probleme die gezeigte Leistung gegenüber seiner Beobachtung zu rechtfertigen.

Nachholespiel

FSV Kitzscher - Hohnstädter SV 2:1 (1:0)

Am Nachholespieltag Nr.3 für den FSV Kitzscher ist er nun endlich gelungen, der erste Sieg. Dabei erwies sich der Gegner Hohnstädter SV als der erwartet schwierige. Mit deren alt her bekannter Spielweise die Bälle lang nach vorn zu spielen, beschäftigten sie immer wieder die FSV Abwehr. Allein die Abschlussschwäche verhinderte ein frühes Gegentor durch die Gäste. Der FSV Kitzscher hingegen kontrollierte spielerisch das Geschehen, ohne jedoch sein optisches Übergewicht in Zählbares um zu setzen. Erst ein flach in den Strafraum herein gespielter Freistoß von Kapitän Patrick Petzold auf den hineinlaufenden Aaron Hennig, brachte in der 44. Minute den erwarteten Führungstreffer. In der 2. Halbzeit flachte das Spiel des Gastgebers mit dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Kapitän Petzold ab. Die Gäste erhöhten den Druck, doch sie scheiterten immer wieder an sich selbst. Selbst freistehend vorm Tor trafen sie zum Glück für die Hausherren nur das Gebälk. Just in diese Phase versetzte Marcel Kroll nach getimten Pass den Hohnstädter SV mit seinem Treffer den endgültigen K.O.-Schlag. Daran konnte auch der Anschlusstreffer zum 2:1 in der 90. Minute nichts mehr ändern.

20. Spieltag

FSV Kitzscher - SV Machern 1:0 (0:0)

 

Ersatzgeschwächt mussten beide Mannschaften diesmal um die begehrten Punkte streiten. Bis kurz vor Spielbeginn standen beim FSV Trainer nur 10 Aktive auf dem Zettel. Auf Grund der prekären Situation erklärte sich Toni Krause bereit, trotz noch nicht auskurierter Verletzung mit seinen Kameraden auf zu laufen. Auch dem Gegner aus Machern fehlten ebenfalls wichtige Spieler, so dass nahezu „Waffengleichheit“ herrschte. Bei Kitzscher saß der Stachel der 5:1 Hinspielklatsche noch sehr tief und so konnte die Devise nur ‚Sieg‘ heißen. Spielerisch erlangten die Hausherren von Beginn an auch eine optische Überlegenheit, jedoch konnten die zahlreich herausgespielten Chancen nicht in Zählbares umgemünzt werden. Auf der anderen Seite hatten die Gäste fast genauso viele Möglichkeiten durch Konter in Führung zu gehen. In der zweiten Halbzeit setzte sich das Geschehen in gleicher Abfolge fort. Wieder konterten die Macherner gefährlich und scheiterten jedoch genauso an ihrer Anschlussschäche wie die weiter stark drückenden Hausherren. Als alles auf das erste Unentschieden in dieser Saison hindeutete, startete Mario Herfurth unbedrängt in den Macherner Strafraum. Er fand die berühmte Lücke und schloss mit seinem rechten Außenspann ab. Der angeschnittene Ball kurvte unbeirrt in Richtung langes Eck und schlug so unhaltbar zum 1:0 Sieg in die Maschen ein.  Damit hatte am Ende diese faire Partie nun doch noch einen Sieger gefunden, wobei sie ebenso auch hätte 6:6 oder 0:1 für Machern ausgehen können.

19. Spieltag

Falkenhainer SV - FSV Kitzscher 4:0 (1:0)

 

Die Zeichen standen vorm Spitzenspiel beim Falkenhainer SV für die Fußballer des FSV Kitzscher nicht gut. Zahlreiche Ausfälle plagten den derzeitigen Tabellendritten. Mit nur 12 Spielern und einem Ersatzhüter reiste die Mannschaft zum Tabellenzweiten. Dennoch herrschte Optimismus, die einzige Heimniederlage aus der Hinrunde wettmachen zu können. Der Gegner sollte das Spiel machen und aus der Konterhaltung dann attackiert werden. Die ersten 15 Minuten schien das Konzept auch auf zu gehen. Dann verletzte sich Marcel Gahntz ohne gegnerische Einwirkung so sehr, dass er ausgewechselt werden musste. Damit wurde die Offensive des FSV empfindlich geschwächt. Die Gastgeber spielten weiter druckvoll, jedoch ohne zwingende Chancen herauszuspielen. In der 43. Minute startete ein Falkenhainer Angreifer energisch in einen Abwurf vom FSV-Keeper Goth auf Timo Ehrlich und spielte den Ball scharf von der linken Eckfahne in den Strafraum herein. Dort lief Falkenhains Goalgetter Kleine und vollendete zum Führungstreffer für die Hausherren. Nach dem Wechsel stellte der FSV-Trainer um und erhoffte sich mit Mario Herfurth auf der linken Außenbahn wieder Durchschlagskraft. Das Spiel verlagerte sich zunehmend in die Falkenhainer Hälfte. Doch nach erneut unnötigen Ballverlusten konterte in der 63. und 64. Minute erneut Kleine mit seinem zweiten und dritten Treffer die Gäste aus Kitzscher endgültig aus. Dennoch gab der FSV nicht auf. In der 75. Minute nahm Mario Herfurth einen langgezogenen Freistoß vom Kapitän Patrick Petzold im Strafraum volley. Den platziert und scharf geschossenen Ball hielt der Falkenhainer Schlussmann jedoch mit großartiger Leistung. Nur kurze Zeit später verfehlte ein Kopfball von Helmut Klause aus Nahdistanz das Gehäuse um Zentimeter. Den Deckel drauf setzten die Hausherren in der Schlußminute, als nach einem Abwehrversuch von Michael Goth außerhalb des Strafraums der Ball dem Gegner vor die Füße sprang und dieser den Ball über die Abwehr ins herrenlose Tor beförderte.

Mit dieser Niederlage erhöhte sich der Abstand bei einem noch ausstehenden Nachholspiel auf sechs Punkte zum zweiten und gar 11 auf den Aufstiegsplatz. Trotz der gegenwärtigen Besetzungsprobleme vermisste man in diesem Spiel den unbedingten Erfolgswillen. So wirkte der Gegner im ganzen Spiel über energischer und landete somit einen am Ende etwas zu hochausgefallenen, jedoch nicht unverdienten Sieg.

18. Spieltag

FSV Kitzscher - FSV 1921 Brandis 4:1 (1:0)

 

Nach erfolgreichem Auftritt beim Tabellenletzten reiste mit dem FSV 1921 Brandis ein zu erwartend schwererer Gegner in Kitzscher an. Das am Ende glückliche 1:0 für den FSV Kitzscher aus der Hinrunde und die robuste Gangart der Brandiser dürfte manch einem Spieler noch gut in Erinnerung geblieben sein. Entsprechend hoch sollte die Konzentration auf dieses Spiel auch gehalten sein. Gleich zu Begin starteten die Hausherren ein Angriffsfeuerwerk. So rutschte Helmut Klause in der ersten Minute an einer Eingabe von Kapitän Patric Petzold knapp vorbei. Wenig später traf der Kapitän nur den Pfosten und nach einer scharf getretenen Ecke von Andreas Müller hatte erneut der älteste Kitzscheraner Akteur, Helmut Klause, den Führungstreffer auf dem Kopf. Die Gäste kamen in der ersten Halbzeit kaum aus ihrer Spielhälfte heraus und beschränkten sich fast nur auf das Verteidigen. Dennoch sollten gezielte Konter über ihren gefährlichsten und alleinigen Stürmer, Toni Graupner, zum Erfolg führen. In der 38. Minute jedoch erlöste Aaron Hennig die Hausherren vom bangen Warten auf ein Tor. Sein Freistoß landete platziert über die Mauer getreten zur wohlverdienten 1:0-Führung im Gästetor. Doch kurz vor Halbzeit nochmal eine Schrecksekunde, als nach artistischem Fallrückzieher des Brandiser Ken Gawlitza unser Hüter Michael Goth Kopf und Kragen riskieren musste um den Ausgleich zu verhindern. Die Forderung, gleich nach der Halbzeit den Druck zu erhöhen und nach zulegen, kamen die FSV Spieler nicht in gewünschter Form nach. Und so erzielten nach Unordnung und Inkonsequenz in der Abwehrarbeit die Gäste mit einem ihrer Konter den Ausgleich. Dieser Treffer wurde jedoch zum Wachsignal für Kitzscher. Plötzlich wurde das Tempo wieder erhöht. Der Ball lief wie gefordert und der Druck auf die Gäste erhöhte sich. Nach einem Solo und beherztem aber nicht ganz unhaltbarem Schuss stellte Patrick Petzold den alten Abstand wieder her. Wenige Zeit später traf nach schöner Kombination Eric Emsel den Ball mit seinem Vollspann optimal und versenkte die Kugel unhaltbar in den Maschen zum 3:1. Nach weiteren guten Möglichkeiten setzte in der 90.Minute der Kapitän, Patrick Petzold, mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt auf den verdienten 2. Heimsieg in der Rückrunde.eues Textfeld >>

17. Spieltag

SV Tresenwald/Machern II - FSV Kitzscher 2:5 (1:2)

Gewarnt von den Ergebnissen der vorangegangenen Spiele, trat der FSV Kitzscher erneut gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller an. Diesmal bei der, ehemals auch vom Trainer Jürgen Brauße trainierten, 2. Mannschaft des SV Tresenwald/Machern. Von Beginn an versuchten die Gäste das Spiel zu bestimmen und gingen so nach Klasse Leistung von Kapitän Patrick Petzold in der 9. Minute 1:0 in Führung. Mit weiteren sehenswerten Aktionen setze der FSV die Tresenwalder unter Druck. Doch entweder scheiterten sie am hervorragenden Hüter oder am Aluminium. Die wohl klarste Chance hatte Jason Weber, als ihm vollkommen freistehend der Ball versprang und er das Tor um Meilen verfehlte. Nach erfolgreichem Angriffspressing eroberte Patrick Petzold den Ball, seinen exakt gespielten Pass von der Grundlinie verwandelte Aaron Hennig zur 2:0 Führung des FSV Kitzscher. Die spielerisch gut mithaltende Reserve des SV Tresenwald sorgte mit Kontern immer wieder für Gefahr vorm Gästetor. Der agile Maik Kanwischer vom SV Tresenwald II stiftete immer wieder Verwirrung in der FSV Abwehr und konnte in der 32. Minute ein Solo mit dem Anschlusstreffer krönen. Die zweite Halbzeit begann so wie die erste endete. Der FSV versuchte das Tempo weiter hoch zu halten und damit den Druck zu verstärken. Der Trainervorgabe folgend, in den ersten 10 Minuten ein Tor zu erzielen, war es Than Nguyen der das 3:1 für die Gäste erzielte. Aber die Hausherren gaben nicht auf und spielten weiter mutig nach vorn. Nach erneuten Unstimmigkeiten in der FSV-Abwehrarbeit wurde der Ball auf den freien Tom-Eric Kutz gespielt, der sich im Alleingang gegen Michael Goth mit dem erneuten Anschlusstreffer durchsetzte. Nun kamen bei den mitgereisten Fans des FSV Kitzscher Erinnerungen an vergangene Spiele auf. Jedoch anders als beim knappen Sieg gegen Polenz, ließ Kitzscher sich das Spiel diesmal nicht aus der Hand nehmen. Weiter wurde druckvoll auf das gut behütete Tor von Jason Fischer gespielt, der das ein und andere Mal Kopf und Kragen riskierte jedoch die Treffer von Marcel Gahntz in der 76. Und 78. Minute nicht verhindern konnte. Am Ende ging der FSV-Kitzscher mit einem verdienten 5:2 Sieg gegen sich nicht aufgebende Tresenwalder vom Platz und schöpfte wieder Selbstvertrauen für die kommenden schweren Spiele.

14. Spieltag (Nachholspiel)

Fuchshainer SV - FSV Kitzscher 3:2 (1:1)

 

Mit einer „Notelf“ (9 Feldspieler und 2 Torhüter) musste der FSV Kitzscher am „Ostersamstag“ beim Fuchshainer SV antreten. Gleich 8 Spieler standen dem Trainer nicht zur Verfügung. Hinzu kamen noch mit Kapitän Patrick Petzold und Mario Herfurth zwei gesundheitlich angeschlagene Akteure. Was sicher auf dem kleinen Platz, der nur mit Sondergenehmigung für die Kreisliga A zugelassen ist, und angesichts des Tabellenabstands, nicht unbedingt übermäßig dramatisch erscheinen sollte. Der FSV übernahm auch das Zepter des Handelns und ging nach einem direkt verwandelten Freistoß von Marcel Kroll in Führung. Doch nur kurze Zeit später glichen die Hausherren auf gleiche Weise aus. Über die gesamte Spielzeit kam auf Grund der Platzgröße nie ein richtiges Spiel zustande. Entweder standen sich die Spieler gegenseitig im Weg und traten sich auf die Füße oder das Match glich einem Tenniswettkampf, indem die Torhüter sich die Bälle über eine Entfernung von 40 Metern zuspielten. Gleich nach der Halbzeit landete erneut nach einem Freistoß des FSV das Spielgerät im Fuchshainer Gehäuse, nachdem sich die Abwehr uneins war und Than den plötzlich vor seinen Füßen liegenden Ball nur noch zum 1:2 einschieben brauchte. Nur Bruchteile später, der an reichlich Stückwerk dahin trottenden Begegnung, konnten wiederum die Gastgeber über einen Treffer jubeln. Auch dieser ging, wie konnte es anders sein, einem Freistoß voraus. Diesmal schien die FSV-Abwehr komplett im Tiefschlaf versunken, als der Fuchshainer Angreifer völlig freistehend den Ball per Kopf zum Ausgleich versenkte. Das enorme „Standfussball-Tempo“ schien beim dritten Gegentreffer nun auch unseren Torhüter ergriffen zu haben. Ein erneuter Freistoß glitt ihm zum Entsetzen seiner Mannschaftskameraden durch Hände und Beine und blieb hinter der Linie liegen. Den nun bis zum Schluss folgenden vehemenden, aber unsortierten Angriffsbemühungen des FSV stellten sich die Fuchshainer im Verbund mit dem Schiedsrichtergespann aufopferungsvoll entgegen. In der Nachspielzeit gipfelte die an Höhepunkten arme Begegnung in einer groben und unsportlichen Grätsche von hinten gegen Marcel Kroll. Der danach verletzt den Platz verlassen musste. Der Unparteiische ahndete in seiner stoischen, vom Tempo der Partie geprägten Gelassenheit das Foul nur mit Gelb. Wie er zuvor eine Tätlichkeit an einem FSV-Spieler im Fuchshainer Strafraum ähnlich bestrafte. Dass natürlich solch ein Maß der Regelauslegung statt zur Beruhigung eher zum Anheizen Schlussphase beitrug, schien weder ihn noch seinen Assistent zu interessieren. So „rundeten“ nach Spielschluss 1x Gelb/Rot wegen reklamierens und 1x glatt rot wegen Schiedsrichterbeleidigung die Begegnung schlussendlich ab und gaben der Hoffnung Rechnung, auf Fuchshains "heiligem" Minirasen nicht so schnell wieder um Punkte spielen zu müssen.

16. Spieltag

FSV Kitzscher – SC Polenz  3:2 (2:0)

Nach der unglücklichen Niederlage am vergangenen Wochenende, wollte der FSV unbedingt die Punkte zu Hause behalten. In der Hinrunde schon zweimal gegeneinander gespielt, sollte der SC Polenz bestens bekannt sein. Doch wie unbequem es sich gegen die stark kämpfenden Polenzer spielt, wurde im Laufe des Spiels immer deutlicher. Von Beginn an versuchten die Hausherren das Geschehen an sich zu reißen und machten entsprechend Druck auf die Gäste. Das hinterließ Spuren und führte zunehmend zu immer mehr Fehlern. Ein weiter Pass vom FSV-Torhüter Michael Goth wurde von der Polenzer Abwehr unterlaufen, so dass Andreas Müller völlig frei auf das Poelnezer Tor zulaufen konnte. Seinen clever abgespielten Ball verwandelte Jason Weber zum 1:0. Kurze Zeit später das gleiche Szenario, doch statt diesmal allein abzuschließen konnten die Abwehr den Pass auf Weber noch abfangen. Nach aggressivem Pressing an der Strafraumgrenze, konnte Marcel Kroll sich als Sieger und Torschütze zum 2:0 feiern. Auch nach der Pause begann Kitzscher mit offensiver Spielweise. Der kurz zuvor eingewechselte „Oldie“ Helmut Klause wurde, nach erneutem Ballverlust des Gegners im Spielaufbau, mit überlegtem Rückpass im Strafraum von Marcel Kroll angespielt und vollendete zum 3:0.Das Spiel schien gelaufen, doch machten die Hausherren diese Rechnung ohne die Gäste. Nach Unstimmigkeit in der Abwehr bei einem Eckball landete der Ball plötzlich im FSV-Tor. Nun begann sich die Ordnung bei Kitzscher langsam auf zu lösen. Es wurde nicht mehr gespielt und die Gästeangriffe nur noch mit Fouls gestoppt. Die Gäste erhöhten den Druck, so dass sich die Fehler beim FSV zunehmend häuften. Resultierend aus einen solchen Fehler startete 2 Minuten später Aust ein Sololauf und erzielte so den Anschlusstreffer. Zwar konnte der FSV noch einmal über Marcel Gahntz einen gefährlichen Konter einleiten, doch lag eher der Ausgleich für die Gäste in der Luft als die 4.2-Führung. Sichtlich erleichtert vom Schlusspfiff der gut und besonnen agierenden FIFA-Schiedsrichterin Farida Kajol kamen die Platzherren so nochmal mit einem blauen Auge davon.

Nachholespiel 

BW Bennewitz II - FSV Kitzscher  3:2 (1:0)

Vom Papier her, aktuell 3. gegen aktuell Vorletzter, schien es eine klare Angelegenheit für den FSV Kitzscher zu werden . Doch schon vorige Woche zeigte die Reserve des BW Bennewitz beim 3:0 gegen Lok Beucha, dass in der Rückrunde mit ihr zu rechnen ist. Aus einer dichten Abwehr heraus wurden immer wieder gefährlich Konter in Richtung unser Tor gestartet. Glück für die Gäste aus Kitzscher, als einmal nach Freistoss und ein anderes Mal nach Ecke keiner der jeweils freistehenden Angreifer den Ball im Tor versenken konnten. Auch klärte Michael Goth zweimal in großartiger Mannier im 1:1 Verhältnismit einem Bennewitzer Angreifer. Doch auch wir hatten drei Riesenchancen in Führung zu gehen. Einen platzierten Schuss aus der zweiten Reihe von unserem Kapitän kratzte der Bennewitzer Hüter aus dem Winkel. Wenig später war der Hüter erneut im Mittelpunkt, als einen, aus fünf Meter, platzierten und scharfen Schuß von Marcel Gahntz in großem Stil um den Pfosten lenkt. So ging es weiter munter zwischen den Strafräumen hin und her. Beide Seiten schenkten sich nichts und wollten das erste Tor erzielen. Die Nachspielzeit hatte gerade begonnen, als nach wiederholtem Ballverlust in der  FSV-Vorwärtesbewegung  die Gastgeber einen Konter einleiteden. Mit hohem Tempo über die linke Seite kommend vollendete Niederberger zum 1:0 Pausenstand.

In der zweiten Halbzeit sollte mit den eingewechselten Than Nguyen und Aaaron Hennig noch mehr Druck gemacht werden. Doch erneut patzte der FSV in der Vorwärtsbewegung. Völlig freistehend vorm Tor und den Jubel schon auf den Lippen, donnerte der Bennewitzer Angreifer den Ball an den Pfosten. Das wirkte wie ein Weckruf beim FSV. Schon der nächste Angriff über Patrick Petzold konnte durch herlichem Pass im Strafraum vom Marcel Kroll zum Ausgleich abgeschlossen werden. Und wenige Minuten später wurden die verstärkten Angrifsbemühungen mit einem sehenswerten Treffer von Marcel Gahntz in die lange Ecke mit dem Führungstreffer belohnt. Das Spiel schien zu kippen, doch Bennewitz hielt dagegen und kam erneut nach einen Konter in unseren Strafraum. Im "Abwehrgetümmel" ging plötzlich ein Bennewitzer Spieler zu Boden. Der überraschende Pfiff zum Strafstoß verblüffte nicht nur die Spieler aus Kitzscher. Und nur wenig später klärte Toni Fritsche nicht energisch genug und Kuntzsch vollendete mit straffem Schuss unhaltbar zur erneuten Bennewitzer Führung. Doch der FSV  gab sich nicht geschlagen und erhöhte den Druck auf´s gegenerische Tor. Um Zentimeter nur verfehlte Eric Emsel einen auf den langen Pfosten gespielten Ball von Petzold. Und auch der Kapitän selber hatte nach starnkem Solo den Ausgleich auf dem Fuss. Doch der Ball  versprang nach mehrfachen Abwehrversuchen. Jetzt rollte eine Angriffwelle nach der anderen in Richtung Bennewitzer Tor. Mit zunehmenden Druck geriet auch das Schiedsrichter-Team immer mehr an seine Grenzen und so häuften sich die Fehlentscheidungen zu Ungunsten des FSV Kitzscher. Zwei strafst0ßreife Aktionen (Handspiel und Foulspiel) wurden nicht geahndet, so dass die Hektik in der Schlußphase deutlich zunahm, jedoch zu nichts zählbarem mehr führte. Am Ende blieben die letzten zu vergebenden Punkte aus der Hinrunde beim Gastgeber. Ein bis zum Schluss spannendes und gutklassiges Kreisliga-A-Spiel hatte einen am Ende glücklichen Sieger und zu Recht frustrierten Verlierer. Nächste Woche beginnt die Rückrunde mit dem nicht minder zu nunterschätzenden SV Polenz.

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© Heiko Dietze